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Der größte Künstler ist klein gegen eine Mutter, denn er kann keinen Menschen von Fleisch und Blut schaffen.

                                                                                                                   Hermann Löns

 

Gedanken zum Muttertag

Nach Anregung eines Kameraden im Gefängnis

 

Die Frau als Lebensgefährtin des Mannes, die ihn unterstützt in seinem Wirken für die Familie und Heimat, findet ihre Erfüllung ganz besonders im Muttersein. Gerade die deutschen Mütter haben in unserer Geschichte Herausragendes geleistet. Durch sie ist das Fortbestehen unseres Volkes gewährleistet. Mutterschaft ist keine Degradierung, wie man uns heute vielfach weismachen will, sondern eine Veredelung, denn die Kinder sind die Garantie für die Zukunft. Aber in der Hand der Mütter liegt nicht nur, ob unser Volk weiterleben kann, sondern auch, in welcher Qualität. Die Mutter ist von Natur aus die Erzieherin der Kinder. Und genau das wird heute bewusst zerstört. Wenn die Kinder schon klein in eine Kita oder ähnliche Einrichtung abgegeben werden und in den fürs Leben prägenden Jahren die Bezugsperson womöglich mehrfach wechselt, kann keine Bindung an die Mutter aufgebaut werden, was seelische Schäden zur Folge hat. Die Geborgenheit in der Familie wird als antiquiert hingestellt, ist aber enorm wichtig für das spätere Leben des Kindes.

 

 

Mütter, die bei ihren Kindern zu Hause bleiben, werden als faul beschimpft („die arbeitet gar nicht“). Aber eine Mutter mit mehreren Kindern hat mindestens so viel zu tun wie die berufstätige Frau. Ein häufiges Argument ist, dass man das Geld, das die Frau verdient, zum Lebensunterhalt braucht. Dabei muß man aber bedenken, dass ein nicht unerheblicher Teil davon dann für die Bezahlung der Kinderbetreuung durch Fremde wieder ausgegeben wird. Und man könnte sich ja auch in den Ausgaben etwas einschränken. Es muß doch nicht immer das Neueste und Teuerste sein, nur damit man den Nachbarn und Freunden gegenüber angeben kann. Man kann doch auch den Kindern – wenn sie vielleicht gehänselt werden, weil sie nicht alles haben, was man heute so haben „muß“ – durch die Vermittlung anderer innerer Werte und eine intakte Familie einen Ausgleich schaffen.

Und zugegeben, eine Mutter muß auch so manches Opfer bringen. Das scheint mir in der heutigen Spaßgesellschaft, in der sich alles nur nach dem materiellen Wert richtet, das Wesentliche zu sein. Henrik Herse sagte: „Wer ohne Kinder lebt, der weiß von keinem Leid; wer ohne Kinder stirbt, der weiß von keiner Freud.“ Wir haben es oft erlebt, dass Frauen, die als junge ihr Leben genießen wollten und deswegen auf die „Belastung“ durch Kinder verzichteten, im Alter allein waren und – als es zu spät war – Kinder und Enkel vermissten, spätestens dann, wenn es darum ging, wer den angehäuften Besitz erben soll. Wie schön ist es doch, wenn z.B. zum runden Geburtstag der Oma die Kinder und Enkel ein Fest ausrichten, zu dessen Gestaltung alle beitragen, wie wir es gerade erleben durften.

 

Und ist es nicht traurig, wenn eine Mutter sagt, sie könne es sich finanziell wohl leisten, bei ihren Kindern zu Hause zu bleiben und würde das auch so gern tun, aber die anderen würden ihr dann vorwerfen, nichts zu arbeiten und sie ins soziale Abseits stellen!

In der politischen Arbeit haben wir den Mut, nicht mit dem Strom zu schwimmen und dem treu zu bleiben, was wir als richtig erkannt haben, auch wenn es nicht dem Zeitgeist entspricht und ihm sogar entgegensteht. Haben wir doch auch denselben Mut, wenn es um die Familie geht ! Dazu brauchen wir Frauen aber auch die Unterstützung unserer Männer. Denn nicht nur die Frau soll den Mann in seinem Tun bestärken und zu ihm stehen, es muß auch umgekehrt sein. Nicht umsonst wird die Familie als die kleinste Keimzelle des Volkes bezeichnet. Leider müssen wir erleben, dass es auch in unseren Kreisen immer mehr zerbrochene Familien gibt. Wir Älteren wissen aus Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist – aber man muß sich zusammennehmen um des Größeren willen und Probleme, die es immer wieder gibt, überwinden – und vor allem gemeinsam zu überwinden bereit sein.

 

Die soziale Benachteiligung der Mütter, Not und Armut in deutschen Familien (die aber oft durch etwas Einschränkung und bessere Einteilung schon gemindert werden könnte), Umerziehungslehren wie „sexuelle Vielfalt“, Multi-Kulti-Treiben, Kindesmisshandlungen und sexueller Missbrauch zerstören die lebenserhaltenden Grundlagen unseres Volkes. Die Entartung ist auf vielen Gebieten des Lebens zu erkennen; und wenn es uns nicht gelingt, die Mutter als Trägerin des Lebens und Garant für die Zukunft unseres Volkes wieder in den Vordergrund unseres Daseins zu stellen, hat unser Volk keine Zukunft. Dann ist auch unser politisches Wirken sinnlos.

Die Frau und Mutter hat eine ungeheure Verantwortung, nicht nur die richtige Ehegattenwahl, sondern auch die Erziehung und Bildung unserer Kinder liegt in ihren Händen. Gerade in der volksfeindlichen BRD dürfen wir diese wichtigen Aufgaben nicht dem Staat überlassen!

Auch heute noch – vielleicht sogar mehr denn je – ist die Leistung unserer deutschen Mütter anzuerkennen – wenigstens am Muttertag soll dafür ein Zeichen gesetzt werden.

 

 

Edda Schmidt, Mitglied des Bundesvorstandes

RNF BaWü




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