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BILD467210 Tage nach dem Gedenken in Dresden findet seit nunmehr 20 Jahren auch in Pforzheim (Baden-Württemberg) ein Gedenken an die 20.000 Toten der etwa 20minütigen Bombardierung vom 23. Februar 1945 statt.

War es in den ersten Jahren noch möglich, sich ungestört an der Hangkante des Wartberges oberhalb der Stadt zu einer Mahnwache zu versammeln und in Stille mit Fackeln in der Hand auf die Stadt zu blicken, wo während des Angriffszeitraumes die Glocken läuten, so finden seit einigen Jahren verstärkt Bemühungen linker Krawallmacher statt, den Berg zu stürmen und das Gedenken zu verhindern.

 

Nachdem 2013 die Stadt mit 1600 Polizisten den größten Polizeieinsatz in ihrer Geschichte erlebte, waren es diesmal wieder etwa gleich viele. Natürlich fehlte auch der Polizeihubschrauber nicht, der stundenlang – auch noch nach Ende der Mahnwache – über der Stadt kreiste, sowie Polizeireiter und die Hundestaffel.

Obwohl das Gedenken erst um 19,50 Uhr beginnt, mussten wir voriges Jahr um 17 Uhr, heuer schon um 15 Uhr vor Ort sein, um rechtzeitig – d.h. bevor die Chaoten den Berg besetzen – auf den Versammlungsplatz zu kommen. Diesmal spielte wenigstens das Wetter mit – bei herrlichem Sonnenschein haben wir nicht so gefroren wie 2013 bei Minusgraden. Die Veranstalter versorgten uns wieder bei Einbruch der Dunkelheit mit warmen Getränken, die die stellvertretende RNF-Landesvorsitzende zubereitet hatte. Und wieder zeigte es sich, dass Zuspätkommende, die meinten, sich nicht an die Vorgaben halten zu müssen, es nicht durch die Linken schafften und auch Verletzte zu verzeichnen hatten, während uns dank der Polizeisperren nichts passierte. Trotz gegenteiliger Berichte in den beiden Lokalzeitungen hielt sich der Störlärm in Grenzen, wenn man von einigen abgeschossenen Böllern absieht. Die Entfernung zwischen uns und den Krawallmachern war groß genug.

Pünktlich entzündeten wir unsere Fackeln. Nach dem stillen Gedenken konnten wir im Konvoi wieder zurück zum Treffpunkt fahren, wo einige Teilnehmer ihre Autos hatten stehen lassen müssen, weil die Parkmöglickeit am Berg doch recht beschränkt ist.

Nachmittags hatten sich nach dem Gedenken der Stadt am Friedhof, wo sogar der evangelische Landesbischof sprach, wieder die Gutmenschen gemeinsam mit den Chaoten versammelt und den (Hetz-)Reden des Oberbürgermeisters und einer Dekanin gelauscht. Die Radikalos versuchten dann den Durchbruch auf den Berg, wurden aber von der Polizei mit Pfefferspray und Schlagstöcken in Schach gehalten, worüber das Geheule natürlich groß ist. Während laut Zeitungsbericht ein „Neonazi“ verhaftet (!) wurde, weil er angeblich einen Teleskopschlagstock mitführte, wurden von den Linken, die die Polizei und ihre Fahrzeuge angriffen und ebenfalls Stöcke dabei hatten, nur die Personalien festgestellt…

Als wir schon wieder auf dem Heimweg waren, kam es in der Stadt zu weiteren linken Ausschreitungen.

Der RNF war wie in den letzten Jahren wieder durch die Landesvorsitzende und deren Stellvertreterin sowie weiteren Mitgliedern vertreten. Denn für uns gilt der Satz Herbert Böhmes: „Ein Volk ist immer so viel wert, wie es sich in seinen Toten ehrt.“




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