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Nach den turbulenten Tagen im Mai ist jetzt wieder etwas Ruhe eingekehrt. Kurz nach dem Antifa-Anschlag auf unser Haus, bei dem vier meist große Scheiben zu Bruch gegangen waren und die Antifa ihr Bekenntnis auf dem Garagentor hinterlassen hatte, musste ich in München im NSU-Prozeß als Zeugin aussagen und wurde fast vier Stunden vernommen. Es ging darum, dass ich 1998 eine Weihnachtsfeier gestaltet hatte und 2000 bei der NPD Thüringen ein Wochenende über Brauchtum – wie kann man da ahnen, dass man 15 Jahre später deswegen in Verbindung mit einer Mordserie gebracht werden würde?

 

 

Dieser Auftritt erforderte volle Konzentration – ich habe mich von den Anwälten der Nebenklage, besonders einem türkischen, nicht aufs Glatteis führen lassen und etlichen Fragen widersprochen, sodaß ich dann in den Medien als „auch in juristischen Aspekten versiert“ und „die standhafte Schmidt“ bezeichnet wurde, weil ich die Frage, ob ich dem Verfassungsschutz Informationen geliefert hätte, mit den Worten „Ich bin doch kein Verräter“ beantwortete...

Dank auch den Kameraden, die viel Zeit geopfert haben, um mich im Prozeß durch ihre Anwesenheit zu unterstützen – auch wenn wir räumlich getrennt waren und einander nicht einmal richtig sehen konnten...

In der Zwischenzeit sind auf den Bericht über den Anschlag auf unser genanntes Konto viele Spenden eingegangen. Dafür möchten ich mich bei den Kameradinnen und Kameraden ganz herzlich bedanken! Es ist ein wunderbares Gefühl zu wissen, dass man nicht allein ist und im Notfall auf Hilfe zählen kann.

 

Natürlich geht die Arbeit unvermindert weiter – z.B. bei unserer schönen und erfolgreichen Sonnwendfeier des NPD- und RNF-Landesverbandes, die wir gut hinter uns gebracht haben und in den aufreibenden Anstrengungen für die Teilnahme an der Landtagswahl 2016, für die im Land fast 11 000 Unterstützungsunterschriften gesammelt werden müssen...

 

 

Edda Schmidt, RNF BaWü




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