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FeierreichPünktlich am 18. Januar fand im NPD-Landesverband zusammen mit dem RNF Baden-Württemberg die für uns schon zur Tradition gewordene Reichsgründungsfeier statt. Als Redner konnten wir Roland Wuttke, den Schriftleiter von „Volk in Bewegung“, gewinnen.

Da die Veranstaltung im Schwarzwald-Baar-Kreis, in „Schwäbisch-Sibirien“ stattfand, es das letzte Mal dort spiegelglatt war und für diesen Tag wieder Schneefall und Glätte angesagt war, hatten wir geringen Besuch befürchtet., doch der dem Anlaß entsprechend mit schwarz-weiß-roten Fahnen und dem Bild Bismarcks geschmückte Saal füllte sich. Zu Beginn konnten einige neue RNF- Mitglieder begrüßt werden.

Die Feier begann mit dem Marsch „Preußens Gloria“ und einem Gedicht. Kamerad Wuttke führte aus, dass das alte „Heilige römische Reich deutscher Nation“ mehr ein christlich-römisches als ein deutsches Reich war. Die Einigungskriege von 1864 – Preußen mit Österreich gegen Dänemark - und 1866 Preußen gegen Österreich führten zur Erstarkung des Einheitsgedankens, der schon 1848 ein Thema der Revolution und der Demokraten war. Das gestörte Verhältnis Frankreichs zu Deutschland wurde ausführlich beleuchtet. Frankreichs Ziel war es, über sein Staatsgebiet hinaus sich Land anzueignen (z.B. Elsaß, Lothringen, Wallonie), wogegen Deutschland bestrebt war, seine Stämme zu vereinen.

Gegen das erstarkende Preußen und seine Einigkeitsbestrebungen versuchte Frankreich einzuschreiten und suchte einen Kriegsgrund, der trotz Verzichts auf die Anwärterschaft eines Hohenzollern auf die spanische Krone gefunden wurde. In der irrigen Ansicht, dass die süddeutschen Staaten sich auf die Seite Frankreichs stellen würden, erklärte man den Krieg. Durch die Genialität von Helmut von Moltke, der die Transportmittel der Zeit einsetzte, und die Einheit der deutschen Staaten konnte Frankreich trotz anfänglich hoher Verluste schnell besiegt werden; Napoleon III. wurde bei Sedan gefangengenommen, denn damals war es noch üblich, dass die führenden Persönlichkeiten mit am Schlachtfeld waren (und nicht wie heute fern von einem Büro aus Angriffe steuern).

Paris war noch nicht eingenommen, als im Spiegelsaal von Versailles der preußische König Wilhelm zum Deutschen Kaiser erhoben wurde. Im Gegensatz zu späteren Friedensschlüssen gegen Deutschland waren die Friedensbestimmungen äußerst human. So wurden nur 5 Millionen Goldfranken an Kriegsentschädigungen verlangt, wogegen nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 Deutschland bis vor wenigen Jahren Entschädigungen an Frankreich zahlte!

Das wiedergewonnene Elsaß-Lothringen ging nach 1918 wieder an Frankreich verloren. Bis heute wird das Deutschtum dort unterdrückt, sogar der Elsässer Dialekt stirbt aus. Während in der Bundesrepublik an den Schulen Süddeutschlands Französisch gelehrt wird, wird im Nachbarland der Gebrauch der deutschen Sprache verfolgt. Roland Wuttke las einen erschütternden Brief eine Elsässers vor, der sich mit einem Hilferuf an den Schutzbund für das Deutsche Volk wandte.

Mit einem Gedicht und dem Deutschlandlied ging die Reichsgündungsfeier zu Ende.

Edda Schmidt, RNF BaWü




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