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An drei Wochenenden hintereinander waren baden-württembergische RNF-Frauen im Einsatz:

Am 26. 10. fand der NPD-Landesparteitag statt. Aus dem RNF-Rechenschaftsbericht geht hervor, dass wir hier in Baden-Württemberg nach Sachsen der stärkste Landesverband sind und auch die meisten Fördermitglieder haben. Viele unserer Frauen waren im Wahlkampf zur Europawahl aktiv mit dabei. Die Landesvorsitzende Edda Schmidt stand dort auch auf dem Stimmzettel. Neben der politischen Arbeit (z.B. Teilnahme an der Mahnwache anlässlich der Bombardierung Pforzheims, wo die stellvertretende Landesvorsitzende die Teilnehmer mit heißen Getränken versorgte, um die von der Polizei vorgeschriebene stundenlange Wartezeit erträglich zu machen) fanden naturkundliche Treffen statt (Orchideenwanderung, Fledermausexkursion), der Landeskongreß und ein Grillnachmittag. Es ist schon Tradition, dass die Landesvorsitzende die Brauchtumsfeiern der Mutterpartei gestaltet wie die Sonnwendfeier und Erntedank. Hingewiesen wurde auf die nächsten Termine – Totengedenken und Julfeier.

 

Am 1./2. 11. waren etliche RNF-Frauen Delegierte ihrer Verbände beim Bundesparteitag in Weinheim und wählten den neuen Parteivorstand mit.

Am 9. 11. führten wir wie jedes Jahr ein Totengedenken durch. Zunächst legten wir ein Gesteck am Grab einer bekannten Persönlichkeit nieder und fuhren nach dem gemeinsamen Mittagessen weiter zum Familiengrab der Opfer eines Verbrechens der französischen Besatzer.

 

Am 24. April 1945 waren in einem Försterhaus im Schwarzwald die Förstersfrau, zwei ihrer Kinder (9 und 14 Jahre alt), ihr Schwager, seine Tochter, deren 4 Monate alter Sohn (dem der Schädel eingeschlagen wurde und der wenige Tage später seinen Verletzungen erlag), die Nichte der Förstersfrau und deren 2 und 4 Jahre alten Kinder sowie die 16jährige Hausgehilfin brutal ermordet. Die Toten blieben eine Woche lang im versperrten Haus liegen, bevor sie beerdigt werden konnten. Die tote Hausgehilfin wurde von ihrem Vater auf dem Handwagen in den mehrere Kilometer entfernten Heimatort gebracht. Der 7jährige Sohn des Försters wurde unter der Bettdecke von den Mördern nicht gefunden und überlebte so wie auch der Förster selbst, der mit seinem Bruder und seinem ältesten Sohn bereits in Gefangenschaft war und dort vom grausamen Schicksal seiner Familie erfahren musste. Nach seiner Rückkehr lebte er weiter in dem Forsthaus, in dem seine Angehörigen gestorben waren, und versah seinen Dienst bis zur Pensionierung. Er errichtete einen Gedenkstein. Nach dem Gedenken am Grab gingen wir die paar Kilometer zum Forsthaus, das heute noch genutzt wird und konnten dort eine zufällig vorbeikommende Wandergruppe über die schlimmen Ereignisse aufklären. Obwohl das Treffen hier offiziell endete, wollten sich einige noch von uns die ca. 20 km entfernte Stelle eines weiteren französischen Verbrechens zeigen lassen, wo 10 Soldaten (Elsässer, Schweizer?), die auf deutscher Seite gekämpft hatten, am 10. Mai 1945 erdrosselt worden waren, worauf eine Gedenktafel hinweist.

Etliche von uns werden am Volkstrauertag wohl noch an dem regionalen Gedenken ihres Verbandes teilnehmen.

Wir werden uns wieder treffen zur NPD-Julfeier, mit der dann das Jahr ausklingen wird.

 

Edda Schmidt, Mitglied des Bundesvorstandes

Landesvorsitzende RNF BaWü




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