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Daß wir in einer irren Zeit leben, ist wohl allen, die noch einigermaßen klar denken können, bewusst. Welche Blüten dieser Wahnsinn treibt, zeigen die folgenden drei Beispiele:

  1. Inklusion: Vor einigen Wochen ging die Geschichte mit Henri, dem Downsyndrom-Kind aus Walldorf, durch die Medien und wurde heiß diskutiert. Henri hat die Grundschule beendet und sollte nach dem Willen der Eltern aufs Gymnasium, obwohl allen – auch den Eltern – absolut klar war, dass er das nie schaffen würde. Man argumentierte, dass es für ihn wichtig sei, zusammen mit seinen bisherigen Freunden die Schule besuchen zu können. Daß dabei aber dann alle gesunden Schüler in ihrem Lernen schwerstens beeinträchtigt würden, weil sich das Niveau nach Henri ausrichten müsste, hat nicht interessiert (Pisa lässt grüßen). Die Schule lehnte Henri ab, es gab Petitionen dafür und dagegen. Daraufhin sollte Henri auf die Realschule – doch auch diese lehnte ihn ab. Schließlich sprach erstaunlicherweise der baden-württembergische Kultusminister Stoch ein Machtwort und gab der Schule Recht. Nun wiederholt Henri die 4. Klasse – und in einem Jahr wird das Thema wohl erneut aktuell...

 

  1. Gender mainstreaming: Nach Rheinland-Pfalz und Hamburg sollen nun auch in Baden-Württemberg die acht Studentenwerke in „Studierendenwerke“ umbenannt werden, damit dieser Begriff, den es schon seit 1929 (also nicht von den bösen Nazis erfunden) gibt, endlich „geschlechtsneutral“ ist. Dieser Spaß kostet ca. eine halbe Million Teuro – und das in einer Zeit, wo die bekannte und beliebte Musikhochschule in Trossingen aus Geldmangel geschlossen werden soll und auch sonst an allen Ecken und Enden das Geld fehlt. Interessant sind dazu die zahlreichen Leserbriefe, in denen vielerlei Vorschläge für weitere dringend nötige Verbesserungen zur Geschlechtsneutralität gemacht werden: statt „Mannheim“ z.B. Menschenheim oder Leut(e)heim oder noch besser FrauMannKinderheim; statt Landesvater Landeselternteil, statt Ministerpräsident Ministerpräidierender (wobei aber auch das „Minister“ doch noch zu männlich ist?). Zu ändern sind dann wohl auch Begriffe wie Partei, Landtag, Regierung, Diät, Pension – Männer müssten sich auch von Dusche, Badewanne oder Glatze diskriminiert fühlen – und die Sonne müsste endlich noch einen Sonnerich bekommen ... Und bekommt man eine Anleitung, wie das bereits vorgeschlagene „Professx“ statt Professor auszusprechen ist? Ich hätte damit Probleme – aber da ich – wie auch schon bei der Rechtschreibung – beim Althergebrachten, Bewährten bleibe, kann mir persönlich das gleichgültig sein.

Dieser ganze Schwachsinn hat ja schon vor langem mit der „Kauffrau“ als Berufsbezeichnung oder mit dem von den Linken eingeführten FreundInnen u.a. –Innen begonnen und findet jetzt seine Fortsetzung und Steigerung, was letztendlich auch eine Verhunzung unserer deutschen Sprache darstellt.

 

       3. Totschlagwort „Rassismus“: Wie erst jetzt bekannt wurde, sind in der englischen Stadt Rotherham viele Jahre lang Mädchen und Kinder – man spricht inzwischen von 1400 Opfern! – missbraucht und schlimm misshandelt worden. Viele hatten die  Vorfälle der Polizei und anderen Behörden gemeldet – aber niemand hatte etwas dagegen unternommen, weil die Täter größtenteils Pakistani waren und man sich nicht dem diskriminierenden Vorwurf aussetzen wollte, „rassistisch“ zu sein und etwas gegen die armen Fremden zu haben oder gar zu tun. Das wurde sogar in den  Fernsehnachrichten zugegeben. So weit ist es schon !! Dieser Bericht stammt zwar aus England, aber gerade jetzt, wo wir immer mehr Fremde bei uns aufnehmen sollen, ist abzusehen, dass auch bei uns in absehbarer Zeit solche Zustände einreißen  können. Schon heute wird im Polizeibereicht in den Medien bewusst verschwiegen, wenn es sich bei Verbrechen um ausländische Täter handelt. Das ist die erste Stufe zu Verhältnissen wie in Rotherham.

 

 

Edda Schmidt

RNF BaWü




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