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Um unseren Frauen die oft stundenlange Anreise zu ersparen, haben wir unseren jährlichen Landeskongreß auf den Nachmittag des 21. Juni vor der Sonnwendfeier des NPD-Landesverbandes gelegt. Da in diesem Jahr keine Wahlen anstanden, waren die Hauptthemen die Berichte der Landesvorsitzenden und der Schatzmeisterin.

Obwohl die meisten unserer Frauen auch in der NPD aktiv sind und für sie daher 2013 der Bundestags- und 2014 der Europawahlkampf im Vordergrund stand, konnten wir doch etliche Veranstaltungen durchführen, auch wenn die großen Feiern im Jahreslauf wie Sonnenwende, Erntedank oder Julfeier gemeinsam mit dem NPD-Landesverband abgehalten werden.

 

Erfreulich war auch der Bericht der Schatzmeisterin. Schon länger sind wir von der Mutterpartei finanziell unabhängig dank der großen Zahl der Fördermitglieder und einem treuen Dauerspender.

Weniger erfreulich ist aber die Tatsache, dass man von etlichen Mitgliedern gar keine Rückmeldung auf Einladungen bekommt. Das ist zwar bei der Partei und sicher auch bei anderen Vereinen auch nicht besser, aber in unseren Kreisen ist es schon traurig, dass der früher selbstverständliche Anstand, sich abzumelden, wenn man nicht kommen kann, so verloren gegangen ist.

Unsere Karin betreute wieder wie schon seit Jahren den Kaffee- und Kuchenstand, der auch wieder sehr erfolgreich war, obwohl diesmal die Veranstaltung der NPD erst um 17 Uhr begann.

Nach massiven Problemen, einen geeigneten Platz für die Sonnwendfeier zu finden und dem Theater mit der Polizei im Vorjahr war die zur Verfügung stehende Wiese zwar kleiner, aber noch ausreichend. Wir hatten befürchtet, dass wegen der Fernsehübertragung des zur selben Zeit stattfindenden WM-Fußballspiels der BRD-Mannschaft etliche nicht kommen würden, denn wir hatten bewusst darauf verzichtet, eine Gelegenheit zum Fernsehen zu geben. Aber die Befürchtung bewahrheitete sich nicht – es kamen mehr als erwartet. Das Wetter spielte wie immer bei unseren Sonnwendfeiern mit. Um auch mal unsere Mitglieder und Freunde mit einzubeziehen, fand eine rege Podiumsdiskussion statt, auch der reichhaltige Büchertisch erfreute sich der Beliebtheit, für Speis und Trank war ausreichend gesorgt also alles bestens.

Nach Einbruch der Dunkelheit zogen wir mit den brennenden Fackeln um den Feuerstoß und nahmen Aufstellung im Kreis. Im Verlauf der Feier wurde der Holzstoß entzündet – die Flammen schlugen rasch zum Himmel, auch ohne Benzin und Brandbeschleuniger, wie ich es am Abend vorher bei Feuern der regionalen Vereine erleben musste.

Nach der Feier saßen wir noch ums Feuer und sangen, bis auch die letzten sich auf den Heimweg begaben. Während der Großteil der Teilnehmer noch in Gedanken bei der erfolgreichen und harmonischen Veranstaltung war, räumten die Letzten noch alles wieder auf, um den Platz leergeräumt und ordentlich übergeben zu können.

 

Edda Schmidt, Landesvorsitzende BaWü




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