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Kommentar

 

Ganz in weiß, mit einem Blumenstrauß....

wir wissen nicht, wen Roy Black damals in seinen schönsten Träumen gesehen hat. Aber das ist unerheblich – die Farbe weiß steht in unserem Kulturkreis traditionell für Reinheit, Unschuld, für die Braut. Darüber hinaus steht sie allerdings auch für Aufgeben, sich ergeben, die weiße Fahne hissen.

Genau dies ist heute im Bundestag passiert.

Spätestens seit die Grünen auf ihrem Parteitag verkündeten, sie würden mit niemanden koalieren, der die Ehe für alle nicht befürwortet, konnte man gespannt sein, wie die Kanzlerin mit dem freundlichen Gesicht aus dieser Klemme herauskommen will. Im Gegensatz zu früheren, relativ einsamen Entscheidungen (Maut, Atomausstieg, Sanktionen gegen Rußland, Grenzöffnung...die Liste ist unvollständig) gab sie dieses Mal die Entscheidung frei, „aus Gewissensgründen“. Mag sein, sie hat nur laut vor sich hin gedacht, die SPD nutzte jedenfalls begeistert die Gelegenheit, Nägel mit Köpfen zu machen. Wer solche Koalitionspartner hat, braucht keine Opposition. Keine Frage, dass auch die Grünen und Linken die Chance nutzten, einen weiteren, wenn nicht sogar den letzten Grundwert unserer bröckelnden Gesellschaft zu entwerten.

Bei der sogenannten Ehe für alle (der Begriff ist übrigens ähnlich irreführend wie die linke Parole „Wohlstand für alle“) geht es im Grunde um eine Gleichstellung für zwei Sachverhalte, die aufgrund ihrer Verschiedenheit gar nicht gleich sein können. Den Gesetzgeber interessiert nicht im Geringsten, wer sich liebt und lebenslangen Beistand leisten will, sondern einzig und allein die Reproduktionsfähigkeit dieser Beziehungen. Dies aber ist nur in einer Mann-Frau-Beziehung gegeben. Genau aus diesem Grund ist im Art. 6 des Grundgesetzes auch „Ehe und Familie unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ gestellt.




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