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Der gestrige 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen veranlasste alle möglichen Medien zu Berichten über den Preußenkönig. Da der preußische Gedanke heute nicht nur nicht „in“ ist, sondern schlecht gemacht und unterdrückt werden muß, wurden in einem Fernsehfilm schon vor allem negative Seiten herausgestellt. Was sich aber im gestrigen Festakt in Berlin deutsche Politiker leisteten, ist ein starkes Stück und zeigt ihre antideutsche Haltung.

Bundespräsident Wulff sagte, Friedrich „sei bereit gewesen, in Kriegen tausende Menschen seiner Lesart von Vaterland und Ehre zu opfern“. Na klar, Begriffe wie Vaterland und Ehre passen wohl nicht zu Herrn Wulff – nicht umsonst gibt es seit Wochen Diskussionen um seine Vorgehensweise in finanziellen Machenschaften. Und ist es nicht besser, wenn Soldaten wissen, wofür sie ihr Leben einsetzen – für Vaterland und Ehre? Wofür sterben denn deutsche Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan? Heute stirbt man lieber für fremde Interessen – Amerika und das Öl – und das ist dann in Ordnung? Daß es in Kriegen der Moderne nicht mehr Tausende Tote wie zu Friedrichs Zeiten sind, liegt an der fortgeschrittenen technischen Entwicklung, die es ermöglicht, den Feind aus der Luft mit Bomben aller Art bis hin zu Napalm und Phosphor zu töten und selbst nur geringe Opfer zu beklagen zu haben.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit übte Kritik an Friedrichs Toleranz, weil er sie nicht auch auf Juden ausdehnte. Es werden sicher noch Zeiten kommen, wo im historischen Rückblick auf unsere Tage Bilanz gezogen wird. Ob man sich aber in 300 Jahren noch eines Christian Wulff oder Klaus Wowereit erinnert, ist doch sehr zu bezweifeln. Dafür haben sie im Gegensatz zu Friedrich zu wenig für das eigene Volk getan – während Friedrich die Rechte der Bauern stärkte und durch die Einführung der Kartoffel den Hunger besiegte, haben wir es heute mit zunehmender Zahl von Armen zu tun, vom Bauernsterben ganz zu schweigen.

Edda Schmidt




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