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Schon lange fordern wir vergeblich, dass in den Schulen und auch zu Hause endlich wieder deutsche Volkslieder gesungen werden. Wenn überhaupt gesungen wird, möchte man „modern“ sein und singt lieber Schlager und ausländische Lieder.

Daß es durchaus auch anders geht, zeigt ausgerechnet das Sommerfest des Asylbewerberheimes im baden-württembergischen Hechingen, in dem 127 Menschen aus 14 Ländern untergebracht sind. Beim Fest wurde nämlich nicht nur gegessen und getrunken, sondern – nach dem Bericht in der Lokalpresse – sangen die Besucher gemeinsam deutsche Volkslieder!

Es geht also. Da drängt sich die Frage auf, warum das Singen unserer Lieder mit Menschen aus aller Herren Länder klappt, aber für Deutsche nicht erwünscht ist. Es kann nicht nur daran liegen, dass zum einen die Leiter des Festes die Volkslieder all der teilnehmenden Nationen nicht kennen und können und zum anderen die unterschiedlichen Menschen am ehesten unsere Lieder gemeinsam singen können. Singen verbindet – das ist eine alte Weisheit. Den Asylbewerbern wird dadurch ein positives Gemeinschaftserlebnis vermittelt. Ist ein solches bei Deutschen nicht erwünscht? Bzw. nur bei Fußball-Großereignissen zugelassen? Denn irgendwann braucht der Rest nationalen Empfindens auch mal ein Ventil...

In den Medien wird nach der Fußball-Europameisterschaft darüber diskutiert, ob das Singen der Nationalhymne Pflicht werden soll. Haben die Italiener deswegen die bundesdeutsche Mannschaft im Halbfinale besiegt, weil sie mit Inbrunst ihre Hymne sangen, wie man am Bildschirm sehen konnte? Meiner Meinung nach sollten Deutsche von sich aus wieder so viel Nationalgefühl entwickeln, dass sie gern und freiwillig die Hymne singen. Aber das ist kaum zu erwarten – wird gesundes nationales Empfinden doch meist gleich in die „Rechtsextremismus“-Ecke geschoben und mit der „Nazi-Keule“ bedroht... Von einem Boateng, Özil, Khedira oder Gomez usw. sollte man das keinesfalls verlangen – es ist nicht ihre Hymne!

Edda Schmidt

RNF BaWü




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