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Am15. 8. feiern die Katholiken "Mariae Himmelfahrt". In katholischen Ländern wie z.B. Österreich ist dieser Tag sogar offizieller Feiertag.
Vielfach wurde der Tag aber auch "Mariae Wurzweih" genannt, was auf den ursprünglichen Sinn hindeutet - wird doch auch heute noch von der Kirche ein Kräuterbüschel geweiht. Dieser Brauch wird sogar in Gegenden, wo er verschwundenwar, wieder aufgenommen.
 
Schon zur Sommersonnenwende gabes den Brauch, ein Kräuterbüschel zu weihen. Jetzt im Ernting/August sind es die Kräuter, die zum Teil zur Sonnenwende noch nicht blühten. Die Königskerze nimmt dabei einen wesentlichen Rang ein. Daneben finden wir Beifuß (durfte früher in keinem Gänsebraten fehlen), Kamille, Thymian, Wermut, Brennessel, Schafgarbe, Tausendgüldenkraut, Minze - viele davon in der Naturheilkunde als Tee verwendet. Die Zusammensetzung ist landschaftlich unterschiedlich.
 
Vielleicht wurde der Begriff "St. Marienbündel" sprachlich abgeleitet von "Maienbündel" - wissen wir doch, daß die Bedeutung des "Maien" nicht nur als Monatsname bekannt ist, sondern als Lebensbaumzweig bzw. grüner Zweig steht. (Bekannt ist ja das Lied "Wie schön blüht uns der Maien", das dann weiter lautet "der Sommer fährt dahin", was sich demnach keinesfalls auf den Monat Mai beziehen kann)
 
 
Edda Schmidt
RNF BaWü
 
 



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